Landesklasse West: Vierte Match-Null in der vierten Punktspielrunde Bezirksliga Süd: TSG-Zweite ebenfalls weiterhin Inhaber der roten Laterne

15.12.2025

TSG Ruhla – Schach

Landesklasse West: Vierte Match-Null in der vierten Punktspielrunde

Bezirksliga Süd: TSG-Zweite ebenfalls weiterhin Inhaber der roten Laterne

 

Im „Kellerduell“ in der vierten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West unterlag die TSG Ruhla an den heimischen Brettern in der Sporthalle Ruhla klar 2:6 dem SC Rochade Steinbach-Hallenberg. Und die TSG Ruhla II verlor in der vierten Runde der Bezirksliga Süd 2:4 beim SC Suhl II, hat somit ebenso wie die TSG-Erste mit 0:8 Matchpunkten das Tabellen-Schlusslicht inne.

Für das Landesklassen-Team traten Chris Körner und Sabrina Schmidt als Ersatzspieler für erneut zwei fehlende Stammspieler an. Während Chris an Brett acht sein erstes gutes Remis in der Landesklasse ergatterte, hatte Sabrina an Brett sieben gegen den starken Karsten Hoffmann null Chance. Außerdem verloren auch Uwe Kirsch an Brett eins, Klaus Fink (nach langem, zähem Kampf) an Brett drei und Ewald Voß an Brett fünf. Jeweils remis trennten sich Uwe Thrän, Volker Brückmann und Roland Kabisch an den Brettern zwei, vier und sechs. Nach vier Niederlagen in den ersten vier Runden scheint der Abstieg der Bergstädter in die Bezirksliga nach der Saison 25/26 nur noch sehr schwer aufzuhalten, zumal auch in den restlichen fünf Punktspielrunden im neuen Jahr immer mindestens ein bis zwei Stammspieler nicht zur Verfügung stehen werden und nur noch harte Brocken zu erwarten sind, schätzt Mannschaftsleiter Klaus Fink ein, der in dieser Saison ebenfalls (vermutlich altersbedingt) schwächelt wie selten zuvor.

In der Schach-Bezirksliga Süd erreichten Hans Möller an Brett eins und Daniel Salzer an Brett vier jeweils gute Unentschieden, während drei Bergstädter Nachwuchstalente gegen ihre durchweg viel höher DWZ-dotierten Kontrahenten verloren. Aber es steht erfreulicherweise auch eine ganz starke Leistung zu Buche: Henrik Salzer bezwang das Suhler Schach-Urgestein Doris Arlt (DWZ 1637) und trug damit dazu bei, dass sich die Match-Niederlage in achtbarem Rahmen hielt.

Wie geht es im neuen Jahr weiter? In Punktspielrunde fünf am 11. Januar muss die TSG-Erste zum Tabellenführer SC Suhl reisen, während die TSG-Bezirksligisten die SG Trusetal 92 empfangen.

K.Fink