Abteilung Schach TSG Ruhla e.V.


Aktuelle Meldungen

Saisonabschluss Abt. Schach 2021/2022

(14.07.2022)

Schach – TSG Ruhla:

Landesklasse West: Zum Saisonabschluss erneuter 6:2-Sieg

 

In der nachgeholten 6. Runde der Schach-Landesklasse West gewann die TSG Ruhla auswärts beim Tabellenletzten und feststehenden Absteiger SV Bickenriede klar mit 6:2. Dieses Ergebnis musste hart erkämpft werden, denn die Eichsfelder setzten den Bergstädtern höchst engagierten Widerstand entgegen.

Zunächst trennten sich Ersatzmann Steffen Lang und Stammspieler Ewald Voß von ihren Kontrahenten jeweils remis, ohne in ihren Partien jemals in Gefahr geraten zu sein. Dann aber brach der Sturm los: Nach 31 Zügen und etwa zweieinhalb Stunden brachte Mannschaftsleiter Klaus Fink die Ruhlaer mit einem souveränen Sieg gegen seinen alten Jugend-Schachfreund Rolf Schröter aus Mühlhausen mit 2:1 in Führung. Danach passierte erst mal längere Zeit nichts, ehe auch Volker Brückmann ebenso souverän wie Fink gewann sowie Matthias Hagen und Wilhelm von Otte jeweils unentschieden erreichten. Wobei sich Hagen, dem ein nicht zu parierendes einzügiges Matt drohte, in ein Dauerschach retten konnte. Somit stand es bei noch zwei ausstehenden Partien 4:2 für die TSG. Zum Schluss ging alles recht unkompliziert: Roland Kabisch ließ seinem Gegner nicht die Spur einer Chance und fegte ihn zum 5:2 vom Brett, bevor der heuer wegen entschuldigtem Fehlens von Uwe Kirsch an Brett eins aufgerückte Uwe Thrän mit einem weiteren grandiosen Sieg das Endergebnis klar machte. Für die Ruhlaer, die somit in den beiden letzten Runden keine einzige Partie verloren, bedeutet dieser Finalsieg Platz drei in der Abschlusstabelle; man rückte sogar bis auf ein einziges Brettpünktchen an den mitfavorisierten Tabellenzweiten SV Empor Erfurt II (beide 11:5 Matchpunkte) heran. Somit sind die Plätze auf dem „Podest“ geklärt; als Aufsteiger in die Thüringenliga steht der in der Schlussrunde spielfreie SV Ammern (16:0 Matchpunkte) schon seit der drittletzten Runde fest. Vierter ist der SC Rochade Steinbach-Hallenberg, Fünfter Randspringer Bad Salzungen (beide 10:6 Matchpunkte). Weitere Reihenfolge: 6. VfB Vacha, 7. SK Dingelstädt (beide 6:10), 8. SC Rochade Leinefelde (2:14), 9. SV Bickenriede (0:16). Der „Zehnte“, der SV Schmalkalden, hatte bereits nach der ersten Saisonrunde seine Mannschaft wegen „Covid-19“ zurückgezogen. Mit Schmalkalden steigen somit auch der SV Bickenriede und der SC Leinefelde in die Bezirksliga ab. Für die TSG-Erste ist dieser Erfolg, mit aufs Siegertreppchen gekommen zu sein, deshalb besonders bemerkenswert, weil man sich vor Saisonbeginn zunächst „nur“ den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt hatte.

Zeitgleich unterlag die TSG Ruhla II zum Saisonfinale in der Schach-Bezirksklasse/Kreisliga Süd dem SV Schmalkalden II mit 1:3. Hartwig Schönwetter und Hans Möller erreichten remis. Die Nachwuchsspieler Fynn Peter und der erst siebenjährige Chris Körner kämpften tapfer und unterlagen ihren erfahrenen Gegnern. Für Chris war seine erste Kreisliga-Partie seine erste Erfahrung in einem Männer-Wettkampf. In der Abschlusstabelle kam somit die TSG-Reserve mit 4:4 Matchpunkten auf Platz drei (von fünf teilnehmenden Mannschaften).

K.Fink

 

Auf dem Foto:

Das Landesklassen-Team der TSG Ruhla nach dem 6:2-Sieg in Bickenriede mit (v.l.n.r.):

Uwe Thrän, Matthias Hagen, Volker Brückmann, Wilhelm von Otte, Steffen Lang, Roland Kabisch, Klaus Fink, Ewald Voß. Es fehlt Uwe Kirsch, der wegen Jahresurlaub entschuldigt war. Foto: privat

Foto zur Meldung: Saisonabschluss Abt. Schach 2021/2022
Foto: Saisonabschluss Abt. Schach 2021/2022

Landesklasse: Souverän erspielter 6:2-Sieg gegen VfB Vacha Kreisliga: Beim ESV Meiningen II 3:1 gewonnen

(21.06.2022)

Schach – TSG Ruhla:

Landesklasse: Souverän erspielter 6:2-Sieg gegen VfB Vacha

Kreisliga: Beim ESV Meiningen II 3:1 gewonnen

 

Die Schachabteilung der TSG Ruhla absolvierte ein sehr erfolgreiches Wochenende wie aus einem Guss: Beide Mannschaften holten in ihren Ligen jeweils einen Doppelpunkt. In der nachgeholten 5. Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West siegte die TSG Ruhla I an den heimischen Brettern gegen den Tabellennachbarn VfB Vacha unerwartet hoch mit 6:2. Diese Runde sollte ursprünglich geplant schon am 23. Januar stattfinden, war jedoch wegen Covid-19 damals abgesagt und auf den 19. Juni verschoben worden.

Trotz brutaler Hochsommerhitze und einem starken Wind wie aus dem Backofen schon am frühen Morgen passte heuer unterm kühlenden Dach der Gaststätte „Romance“ alles: Nach etwas zähem Matchbeginn bekamen die Bergstädter mit fortlaufender Spieldauer mehr und mehr „Oberwasser“; es lief ab wie ein eingespieltes Uhrwerk – trotz dass erneut zwei Stammspieler ersetzt werden mussten. Wie schon in der Runde davor machten Tom Gensel und Steffen Lang an den Brettern 7 und 8 ihre Sache als Ersatzmänner großartig. Sie ließen nichts anbrennen und hielten ihre Partien sicher remis. Nach mehr als drei Stunden endeten auch die Duelle Uwe Kirsch gegen Christian Tuhacek und Uwe Thrän gegen Frank Jörges an den beiden Spitzenbrettern jeweils unentschieden. Zu jenem Zeitpunkt standen Volker Brückmann und Klaus Fink bereits haushoch auf Gewinn, welchen beide an den Brettern 4 und 3 souverän umsetzten. So stand es nach sechs beendeten Partien 4:2 für Ruhla. Auch Ewald Voß und Roland Kabisch ergatterten entscheidenden Material- und Positionsvorteil, zwangen ihre Kontrahenten, die heuer nicht den besten Tag erwischten, zur Aufgabe und machten schließlich den 6:2-Endstand perfekt.

Mit nunmehr 9:5 Match- und 30,5 Brettpunkten schob sich die TSG-Erste vorerst auf Tabellenplatz drei vor. Allerdings geht es auf den Plätzen zwei bis fünf sehr eng zu; Verschiebungen sind noch möglich. Zum Saisonabschluss am 3. Juli sollte jedoch die Möglichkeit bestehen, mit einem klaren Sieg beim Tabellenletzten SV Bickenriede den Platz auf dem Treppchen zu verteidigen, wenn es optimal läuft. Als Aufsteiger in die Thüringenliga steht bereits der in der Schlussrunde spielfreie SV Ammern mit 16 Match- und 47 Brettpunkten fest.

Zeitgleich musste letzten Sonntag auch die TSG-Zweite in der Kreisliga Süd antreten. Auswärts beim ESV Meiningen II wurde klar mit 3:1 gewonnen. Hier verdienen sich das dicke Lob besonders die Nachwuchstalente Fabian Schmidt und Fynn Peter, die ihre Gegenüber souverän von den Brettern fegten und jeweils einen vollen Punkt holten. Da reichte es locker, dass sich Hartwig Schönwetter und Hans Möller mit ihren friedfertigen Kontrahenten auf remis einigten.

K.Fink

Tag des Sports

(16.06.2022)

TSG Ruhla e.V.:

Tag des Sports mit vielfältigen Angeboten ein schöner Erfolg

 

Seebach. Für die Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Ruhla war der 12. Juni im 2021 neu eröffneten Freizeit- und Aktivpark eine tolle Werbung für den Sport und ein besonderer Höhepunkt vor allem für den Nachwuchs, dem die sportliche Betätigung großen Spaß machte: Der Zulauf aus der Bevölkerung, darunter viele junge Familien, war groß, als die Abteilungen Wintersport (WSC 07), Handball, Volleyball, Tischtennis und Schach dem Aufruf von Thomas Schall, 1. Vorsitzender des mit über 700 Mitgliedern zweitgrößten Sportvereins in der Wartburgregion (größter ist die Freie Turnerschaft Eisenach), gefolgt waren und sich vier Stunden lang mit vielfältigen breitensportlichen Angeboten präsentierten.

Und diese wurden begeistert angenommen; reges Treiben herrschte an den Stationen, wo auf speziellen Parcours und Anlagen Beweglichkeit und Geschicklichkeit getestet wurde, wo Bälle gezielt flogen, wo Volleyball mit Seebachs Bürgermeister Gerrit Häcker gespielt wurde, wo unter Regie von Klaus Baacke und Sylvia Rosenau Skilanglauf auf speziellen „Sommerloipen“ geprobt wurde und wo Tischtennis mit Udo Weber und Schach mit Matthias Hagen und Hans Möller geübt wurde. Und noch mehr wurde ausprobiert: Mutige Jungs und Mädels fuhren mit Rollern, Rollschuhen, Skirollern und Rädern über kurvige Buckelpisten, andere versuchten sich mit Skiern oder Schlitten an einem „Skihang“, wieder andere drehten auf der über 800 Meter langen Asphaltpiste ihre Runden. Wer mindestens zwei Stationen absolviert hat, durfte sich am Imbiss-Stand bei Cornelia Schomburg (2. Vorsitzende,) Silke Eccarius und Karin Richardt sowie am Grill bei Stefan Schröder und Eckhardt Wolf „kostenlos“ per „Registrierkarte“ was für den Hunger und Durst abholen. Und das Wetter spielte mit; Thomas Schall und seine Crew waren am Ende hochzufrieden mit der Resonanz.

Seebachs Gemeinderatsmitglied Wolfgang Luther (auch TSG-Mitglied) berichtete, dass die Vorbereitungen für den ersten TSG-„Sportschnuppertag“ im ersten Jahr nach der Eröffnung des Seebacher Vorzeigeprojektes „Freizeit- und Aktivpark Seebach“ im Juni 2021 etwa sechs Wochen brauchten. Dank gilt neben allen TSG-Aktiven, die sich bei der Organisation und Durchführung vorbildlich ins Zeug legten, natürlich auch allen Sponsoren, die vor Ort den ersten „Tag des Sports“ unterstützt haben. Und dem Ziel, neue Mitglieder für die TSG Ruhla zu gewinnen, wurde letzten Sonntag gewiss ein gutes Stück näher gekommen.

Mit vor Ort war auf Einladung der Abteilung Wintersport der in München ansässige Deutsche Ski-Verband (DSV) im Rahmen von „DSV on Tour“, heuer vertreten von Jana Westhauser, derzeit Praktikantin beim DSV und Studentin der Sportwissenschaften in Konstanz, die mit ihrem Team Regie bei den Beweglichkeits- und Geschicklichkeitsübungen führte. Auch der Landessportbund (LSB) Thüringen war mit Maskottchen „Muskelkater“ da. Dieser zeigte sich gern mit Kindern an der Hand und probierte auch mal gemeinsam mit Klaus Baacke die Skiloipe aus, dabei half ihm Thomas Schall in die passenden Langlaufschuhe, denn mit seinen mordsmäßigen „Tretern“, mit denen er Flächenbrände löschen könnte, wäre er nicht in die Bindungen gekommen. Das Witzige: Wer unter dem Kostüm steckte, blieb geheim.

Text/Fotos: K. Fink

Foto zur Meldung: Tag des Sports
Foto: Tag des Sports

9. Punktspielrunde Schach Landesklasse West

(16.05.2022)

Hart erkämpfter 5:3-Sieg gegen SK Dingelstädt

 

In der 9. Punkspielrunde der Schach-Landesklasse West erkämpfte sich die TSG Ruhla an den heimischen Brettern in der Gaststätte „Romance“ in Wutha-Farnroda einen wertvollen 5:3-Sieg gegen die SK Dingelstädt 1921. Dieses Match fand erstmals seit Februar 2020 ohne jegliche „Corona-Beschränkungen“ statt, womit ein Stückweit „Normalität“ (wie in „Vor-Corona-Zeiten“) im königlichen Spiel auf den 64 Feldern zurückkehrte. Dennoch war jedem der 16 anwesenden Spieler klar, dass uns die Covid-19-Pandemie noch einige Zeit, spätestens ab Herbst mit einer möglichen weiteren Variante, weiter „beschäftigen“ wird, wie renommierte Gesundheitsexperten warnen.

Die TSG-Erste bot eine homogene Mannschaftsleistung; keine Partie ging verloren und trotzdem musste der Sieg langwierig erkämpft werden, denn die Eichsfelder leisteten hartnäckigen Widerstand, zumal sie selbst mit bisher nur 3:7 zu Buche stehenden Matchpunkten nach fünf Runden aus dem Abstiegssog heraus wollten. Die Ruhlaer hatten indes zwei Stammspieler zu ersetzen: Für die heuer verhinderten Matthias Hagen und Roland Kabisch sprangen Tom Gensel und Steffen Lang als Ersatzmänner ein. Sie lösten ihre Aufgabe mit Bravour, ließen nichts anbrennen und erreichten jeweils ein gutes Remis. Danach trennten sich Uwe Kirsch und Klaus Fink ebenfalls unentschieden. Wilhelm von Otte nutzte einige zweifelhafte „Harakiri“-Züge seines Kontrahenten gekonnt zum entscheidenden Stellungs- und Materialvorteil aus und gewann souverän, wonach es 3:2 für die Bergstädter stand. In den noch verbliebenen drei Partien wurde indes die „Gehirnmuskulatur“ erbittert strapaziert: Ewald Voß stand etwas „eingepfercht“, verteidigte jedoch fehlerfrei und sicherte sich somit den halben Punkt. Volker Brückmann hatte mit einem Mehrbauern in zweischneidiger Stellung einen marginalen Vorteil mühselig heraus „gewurschtelt“, einigte sich aber dann mit seinem Gegner ebenfalls auf Remis. Ein glückliches Händchen bewies zum Schluss Uwe Thrän, der lange „Spitz auf Knopf“ rackern musste, doch einen groben Fauxpas seines Widerparts ausnutzen und am Ende mit unabwendbarer Mattdrohung gewinnen konnte, womit der Matchsieg perfekt war. Mit nunmehr 7:5 Matchpunkten und 24,5 Brettpunkten stehen die Bergstädter nun auf Tabellenplatz vier; der Klassenerhalt scheint vorzeitig gesichert.

Noch zwei wegen Covid-19 verschobene Runden stehen aus: Am 19. Juni trifft die TSG Ruhla zuhause auf den VfB Vacha und zum Punktspiel-Saisonende am 3. Juli müssen die Bergstädter zum Tabellenletzten (0 Punkte nach 6 Runden) SV Bickenriede reisen. Ein Platz in der Abschlusstabelle „auf dem Treppchen“ scheint somit sogar noch drin.

K.Fink

Thüringens jüngste Schachspieler bei der Landesmeisterschaft

(28.03.2022)

Thüringens jüngste Schachspieler bei der Landesmeisterschaft

 

Am Samstag, den 26.03. 2022, fand in Leinefelde die Landesmeisterschaft der U 8 im Schach statt. Auch die TSG Ruhla e.V. hatte mit Chris Körner, Bezirksmeister im Schachbezirk Süd, einen Vertreter vor Ort. Es war nach der Bezirksmeisterschaft das zweite Turnier für den erst 7- jährigen Chris und alle waren gespannt, wie er sich im Umfeld der Teilnehmer aus den großen Schachklubs von Erfurt, Gera, Jena und Weimar behaupten kann. Chris schlug sich sehr gut, erreichte mit drei Siegen aus fünf Partien einen starken siebten Platz unter 20 Teilnehmer*innen. Geschlagen geben mußte er sich nur dem späteren Landesmeister und der späteren Landesmeisterin.

Es zeigte sich also, daß auch ein kleiner Schachverein wie die TSG Ruhla mithalten kann. Wenn Sie Kinder haben, die Interesse am „Spiel der Könige“ haben- die Schachabteilung der TSG Ruhla e.V. sucht ständig Nachwuchs.

 

 

Matthias Hagen

Foto zur Meldung: Thüringens jüngste Schachspieler bei der Landesmeisterschaft
Foto: Thüringens jüngste Schachspieler bei der Landesmeisterschaft

7. Punktspielrunde der Schachlandesklasse West

(28.03.2022)

Im Wartburgkreis-Derby leistungsgerechtes 4:4 gegen Randspringer Bad Salzungen

 

In der „regulär“ 7. Punkspielrunde der Schach-Landesklasse West trennte sich die TSG Ruhla an den heimischen Brettern in der Sporthalle Bermbachtal mit 4:4 vom Tabellenzweiten SV Randspringer Bad Salzungen. Dieses Match fand trotz andauernder hoher Covid-19-Ansteckungszahlen zum ersten Mal seit mehr als zwei Jahren ohne „offizielle“ Beschränkungen statt. Dennoch war jeder der 16 Spieler aus den beiden Mannschaften darum bemüht, die bisherigen Hygieneregelungen in eigener Verantwortung einzuhalten.

Zunächst freute sich Wilhelm von Otte an Brett drei über einen kampflosen Punkt, da sein Kontrahent wegen Krankheit nicht antrat. Der Vorsprung von einem Zähler hielt auch nach sechs weiteren beendeten Partien noch: Nach jeweils Unentschieden von Uwe Kirsch gegen Bernd Feldmann, Uwe Thrän gegen Holger Hübschmann, Volker Brückmann gegen Erik Wiefel, Matthias Hagen gegen Frank Wirsing, Roland Kabisch gegen Susanne Feldmann und Hans Möller gegen Stefan Keilholz stand es 4:3 für die Bergstädter. Doch nach gut dreieinhalb Stunden musste Klaus Fink nach einer völlig verkorksten Partie gegen Ralf Roth das Handtuch werfen. Schon in der Eröffnung fand der Ruhlaer Mannschaftsleiter kein Rezept, spielte ideen- und planlos drauflos, was gründlich schief ging. Da grenzte es fast ans „Heroische“ a'la Don Quichote gegen die Windmühlen, fast dreieinhalb Stunden bis zum 40. Zug durchgehalten zu haben. Genützt hat es dem heuer einzigen Leidtragenden auf TSG-Seite nichts und er kassierte völlig konsterniert und verdient seine erste Saisonniederlage. Bemerkenswert auch der Partieverlauf von Roland Kabisch, der für zwei Züge in verschiedenen Partiephasen jeweils länger als eine halbe Stunde Bedenkzeit verbrauchte und dennoch zum Schluss den Remishafen erreichte.

Mit 5:5 Matchpunkten und 19,5 Brettpunkten steht die TSG-Erste zwischenzeitlich auf Platz vier, doch das Tabellenbild ist derzeit etwas verzerrt, weil einige Mannschaften bisher eine Runde weniger absolviert haben. Spitzenreiter und Aufstiegsaspirant in die Thüringenliga ist der bislang 100pro siegreiche SV Ammern mit nunmehr 10:0 Matchpunkten.

Die Bergstädter müssen noch drei Runden absolvieren, davon zwei wegen „Corona“ verschobene. Am 24. April (8. Runde) ist die TSG (wegen Rückzug des SV Schmalkalden aus dem Punktspielbetrieb schon nach der 1. Saisonrunde) spielfrei, am 15. Mai (9. Runde) geht es zuhause gegen den SK Dingelstädt. Die nachzuholenden Runden 5 (Heimspiel gegen VfB Vacha) und 6 (auswärts beim SV Bickenriede) finden am 19. Juni bzw. am 3. Juli statt.

K.Fink

Bezirksmeisterschaft der Schachjugend

(15.03.2022)

Ruhlaer Schachjugend bei Bezirksmeisterschaften erfolgreich

 

Am 12.03.2022 fanden in Steinbach-Hallenberg die Bezirksmeisterschaften der Altersklassen

U 8- U 18 statt. Es waren die ersten Meisterschaften seit dem Ausbruch von Corona und alle waren gespannt, wo sie sich im Vergleich zur Konkurrenz einordnen.

Die TSG Ruhla war mit vier Jugendspieler*innen angereist. In der U8 wurde Chris Körner, der erst seit einem Jahr Schach spielt, Bezirksmeister. In der U 12 belegte Fabian Schmidt einen sehr guten zweiten Platz. In der U 14w startete Elisa Eberhardt und wurde Bezirksmeisterin, während in der gleichen Altersklasse Fynn Peter nach hartem Kampf den zweiten Platz belegte. Alle vier qualifizierten sich damit auch für die Thüringer Meisterschaften, die vom 09.- 12.04. in Weimar stattfinden.

mh

Foto zur Meldung: Bezirksmeisterschaft der Schachjugend
Foto: Bezirksmeisterschaft der Schachjugend

Landesklassenpunktspiel gegen Leinefelde

(13.03.2022)

Verlegtes Landesklassen-Punktspiel in Leinefelde mit 5:3 gewonnen

 

In der um mehr als drei Monate „coronabedingt“ verlegten vierten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West gewann die TSG Ruhla beim SC Rochade Leinefelde mit 5:3. Dieses Match sollte ursprünglich bereits am 5. Dezember 2021 stattfinden.

Beide Mannschaften konnten am 13. März sogar mit jeweils acht Spielern antreten, obwohl die Covid-19-Ansteckungszahlen und Inzidenzen derzeit erneut wie Raketen in den Himmel schießen und sich im Vorfeld die Frage auftat, ob es verantwortbar sei, die Runde am 13. März „durchzuziehen“. Einige Mannschaften meldeten zudem „coronabedingte“ Ausfälle und teilten daher ihren Gegnern sowie Landesspielleiter Bernd Feldmann und den jeweiligen Staffelleitern mit, nicht spielfähig zu sein.

Angemerkt sei dazu, dass auch Mannschaften in der Bezirksliga Süd und Bezirksklasse/Kreisliga Süd davon betroffen waren. So teilte die SG Barchfeld/Breitungen III der TSG-Zweiten mit, wegen positiver Testung von Spielern und aus diversen anderen Gründen nicht antreten zu können. Nun sei zu klären, wie mit dieser Situation umzugehen ist. Landesspielleiter Feldmann teilte hierzu mit, dass jene Mannschaften, die am 13.3. nicht antreten konnten, mit 0:2 Matchpunkten (und 0 Brettpunkten) verloren hätten – dies sei vom Präsidium des Thüringer Schachbundes (ThSB) so entschieden worden. Das letzte Wort scheint allerdings noch nicht gesprochen, da sich die Punktspielsaison in einer „Ausnahmesituation“ befindet. Aber die Saison ist bereits im akuten Zeitverzug: In der Landesklasse sind erst vier Runden absolviert, fünf stehen noch aus, darunter auch zwei weitere nach hinten verlegte Runden, die im Januar und Februar abgesagt wurden. So zieht sich das Ganze möglicherweise bis Anfang Juli hin, wenn die Saison regulär und halbwegs fair zu Ende gebracht werden soll.

Zum Landesklassen-Match Leinefelde gegen Ruhla ist positiv anzumerken, dass es im Spiellokal des SC Rochade kein Problem war, die derzeit gültigen Corona-Hygieneregelungen (3G) einzuhalten, sodass das Duell unter vorbildlich fairen Bedingungen stattfinden konnte. Für die Bergstädter, die dem SC Rochade Leinefelde, besonders Mannschaftsleiter Alfred Kachel, ihren Dank dafür aussprechen, ging keine Partie verloren: Uwe Kirsch, Uwe Thrän, Wilhelm von Otte, Klaus Fink, Matthias Hagen und Roland Kabisch ließen nichts anbrennen und spielten jeweils unentschieden, während „Ersatzmann“ Hans Möller sowie Volker Brückmann mit ihren Gegnern leichtes Spiel hatten und locker gewannen.

Für die TSG Ruhla stehen nun 4:4 Matchpunkte nach vier Runden zu Buche. Das bedeutet derzeit Mittelfeldplatz fünf. Ziel ist der Klassenerhalt, der locker zu schaffen sein sollte. Spitzenreiter ist der SV Ammern mit 8:0 Matchpunkten, der beim SC Randspringer Bad Salzungen (6:2 Matchpunkte) einen 6,5:1,5-Kantersieg feierte. Die nächste Punktspielrunde steigt bereits am 27. März. Die TSG-Erste empfängt am Morgen nach der Nacht mit der wegen „Sommerzeit“ geklauten Stunde den SC Randspringer an den heimischen Brettern in der Gaststätte „Romance“ in Wutha-Farnroda.

K. Fink

3. Runde Schach-Landesklasse West

(15.11.2021)

Schach – TSG Ruhla:

Knappe Niederlage, dennoch „achtbares Ergebnis“

 

In der dritten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West verlor die TSG Ruhla an den heimischen Brettern denkbar knapp mit 3,5:4,5 gegen den SV Empor Erfurt II. Auch diese Begegnung wurde unter den zu Saisonbeginn festgelegten Covid-19-Hygieneregeln (3G) absolviert. Ort des Geschehens war die Gaststätte „Romance“ in Farnroda und peinlich genau wurde vor Spielbeginn kontrolliert, ob alle Anwesenden die 3G-Regel erfüllen.

Den Bergstädtern, allen voran Schachabteilungsleiter Klaus Fink, wäre es in Anbetracht der horrenden Neuansteckungszahlen mit dem Virus lieber gewesen, das Match wäre vom Landesspielleiter kurzfristig abgesagt und auf „unbestimmt“ verschoben worden. Zumal bei den Ruhlaern zwei zweimal geimpfte Stammspieler nach positivem Corona-Test unter Quarantäne standen und ein weiterer ebenfalls verhindert war. Also mussten drei Stammspieler kurzfristig ersetzt werden. Was schwierig war, aber dank engagierter, guter Organisation durch Volker Brückmann (von zuhause aus der Quarantäne heraus!) sowie Hans Möller und Matthias Hagen, die allesamt zahlreiche Telefonate führten, klappte.

Zum zweiten Mal Landesklassen-Ersatzspieler war Hans Möller, der nichts anbrennen ließ und den sicheren Remishafen erreichte. Erstmals eingesetzt wurden Tom Gensel und der erst 13-jährige Nachwuchsspieler Fynn Peter. Beide schlugen sich an den hinteren Brettern tapfer, hatten aber gegen ihre übermächtigen Kontrahenten keine Chance. Dass die Niederlage nur knapp ausfiel, ist vor allem Matthias Hagen und noch mehr dessen Gegner zu verdanken. Hagen kam einige Wochen nach seinem Unfall auf Krücken ins Spiellokal und gewann seine schon verloren geglaubte Partie sogar mit „Schach-Matt“ (!), nachdem seinem Widerpart ein grober Fehler im Damenendspiel mit ungleichfeldrigen Läufern unterlaufen war. Alle übrigen Partien endeten nach teilweise hartem Kampf remis. Dies gelang neben Hans Möller auch Wilhelm von Otte, Klaus Fink und Roland Kabisch. Besonderes Lob in puncto Kampfmoral verdiente sich Uwe Thrän, der sich an Brett eins mit den schwarzen Steinen gegen den starken und erfahrenen Michael Pichl zäh und geschickt verteidigte, selbst Gegenchancen generierte und nach etwa fünf Stunden und mehr als 70 Zügen, als kaum noch Figuren auf dem Brett waren, ebenfalls unentschieden erreichte.

Die vierte Punktspielrunde steht am 5. Dezember an, doch weiß niemand, ob sie unter dem Damoklesschwert des derzeit ungebremsten Anstieges der Covid-19-Zahlen, die in Deutschland und Thüringen täglich neue „Rekorde“ erreichen, überhaupt stattfinden darf.

K. Fink

Auswärtssieg der Schachspieler in der Landesklasse West

(25.10.2021)

Schach-Landesklasse West, Saison 2021/2022:

Mit Glück und Geschick knapper 4,5:3,5-Sieg für TSG Ruhla

 

In der zweiten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West erreichte die TSG Ruhla auswärts beim Aufsteiger SC Rochade Steinbach-Hallenberg einen knappen 4,5:3,5-Sieg. Auch dieses Match wurde unter den derzeit gültigen Covid-19-Hygieneregeln (3G) absolviert; Ort des Geschehens war der Vereinsraum des FC Steinbach-Hallenberg, den die Ruhlaer als neues Spiellokal der Gastgeber erstmals betraten.

Zum nicht unbedingt vorher erwarteten Match-Sieg trug maßgeblich Wilhelm von Otte an Brett drei (auf dem Foto vorn links gegen Frank Döll) bei; er überrumpelte seinen Kontrahenten mit einer fintenreichen Variante bereits in der Eröffnungsphase. Danach waren die übrigen Duelle mehr oder weniger hart umkämpft. Ersatzmann Hans Möller, der kurzfristig für den verletzten Stammspieler Matthias Hagen einsprang, sowie Uwe Kirsch, Ewald Voß, Volker Brückmann und Roland Kabisch ließen nichts anbrennen und spielten allesamt remis. Nach gut viereinhalb Stunden gelang auch Mannschaftsleiter Klaus Fink in einer zeitweise auf des Messers Schneide stehenden Partie nach 53 Zügen gegen den bärenstarken Hartmut Hoffmann mit Glück und Geschick ein halbes Pünktchen, wonach es 4:3 für die Bergstädter stand. Erfreulich aus Sicht der TSG: Keine Partie ging verloren; auch Uwe Thrän behielt in seinem über fünfstündigen Duell mit Minusqualität (er hatte bei gleicher Bauernanzahl mit Dame, Turm und Läuferpaar gegen Dame, Turmpaar und Springer zu kämpfen, konnte damit aber ordentlich Druck auf die gegnerische Königsstellung ausüben) die Nerven und erreichte ebenfalls unentschieden, womit der Gesamtsieg für die TSG perfekt war. Damit ist die in der Auftaktrunde erlittene 2,5:5,5-Schlappe beim Top-Favoriten SV Ammern vorerst „wettgemacht“ – zu Buche stehen 2:2 Match-Punkte und 7:9 Brettpunkte.

Nächster Gegner ist der SV Empor Erfurt II am 14. November. Dann haben die Ruhlaer erstmals in dieser Punktspielsaison Heimrecht - wenn nicht ein erneuter „Lockdown“ verhängt wird, denn derzeit schießen die Corona-Fallzahlen besonders beim bundesweiten „Inzidenz-Spitzenreiter“ Thüringen wie Raketen in die Höhe. Da bleibe das Beste zu hoffen.

Schach ist so etwas wie „Wintersport“: Die TSG-Zweite steigt erst am 5. Dezember in das Punktspielgeschehen ein. Dann ist zu Hause die SG Barchfeld/Breitungen III zu Gast und gespielt wird in der Kreisliga Süd nur an vier Brettern. Vorausgesetzt, es gelten zur Adventszeit immer noch die derzeit gültigen Hygieneregelungen.

Text/Foto: Klaus Fink

Foto zur Meldung: Auswärtssieg der Schachspieler in der Landesklasse West
Foto: Auswärtssieg der Schachspieler in der Landesklasse West

TSG Ruhla - Schach Niederlage zum Saisonauftakt

(11.10.2021)

Die Schach-Punktspiel-Saison 2021/2022 in der Landesklasse West begann für die TSG Ruhla mit einer klaren 2,5:5,5-Niederlage beim Staffel-Mitfavoriten SV Ammern. Letzterer betrat am letzten Sonntag ebenso wie die Ruhlaer erstmals sein neues Spiellokal in der Volkshochschule Mühlhausen mitten im Stadtkern der Thomas-Müntzer-Stadt, wobei alle Sars-Covid19-Auflagen strikt eingehalten wurden.
Zum Match, das die Gäste aus der Bergstadt lange offen hielten: Zunächst freute sich Roland Kabisch über einen kampflosen Punkt, da sein Gegner auch nach einer Stunde „Karenzzeit“ nicht zum Spiel erschien. Danach bekamen jedoch die Mühlhäuser mehr und mehr „Oberwasser“: Nachdem Ewald Voß und Volker Brückmann nach jeweils groben Fehlern ziemlich rasch verloren hatten, trennten sich Klaus Fink an Brett vier gegen seinen alten Schachfreund Harald Breuer, den er schon seit seiner Jugendzeit kennt, und Uwe Kirsch an Brett eins jeweils remis; in diesen beiden Partien war nicht mehr drin. Matthias Hagen stand gut, doch konnte sein Kontrahent ausreichend dagegen halten, sodass auch hier nicht mehr als ein halber Zähler heraussprang. Danach kam's noch „ganz dicke“: Wilhelm von Otte übersah in etwa ausgeglichener Stellung gegen Altmeister Ulrich Kampfhenkel eine Springergabel, verlor die Qualität und damit die Partie. Auch Uwe Thrän stand gegen den „Ammeraner“ Mannschaftsleiter Rüdiger Schorch zeitweise durchaus verheißungsvoll, doch blockte Schorch alle Drohungen ab und ging am Ende selbst erfolgreich zum Mattangriff über, sodass auch dieser Punkt unglücklich verloren ging. Weiter spielten in der Landesklasse West: Rochade Steinbach-Hallenberg – SK Dingelstädt 5;5:2,5; Randspringer Bad Salzungen – Rochade Leinefelde 5,5:2,5; Empor Erfurt II – SV Schmalkalden 5:3; VfB Vacha – SV Bickenriede 4,5:3,5.
Die nächste Punktspielrunde findet bereits am 24. Oktober statt. Die Ruhlaer müssen erneut reisen: In den zentralen Thüringer Wald nach Steinbach-Hallenberg, wo erneut ein harter Brocken wartet.
K.Fink

Wahl des neuen Vorstandes der TSG Ruhla e.V.

(04.04.2021)

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

dank eurer zahlreichen Rücksendungen der Wahlzettel konnten wir eine erfolgreiche Vorstandswahl durchführen.

Der Vorstand der TSG Ruhla e.V. setzt sich wie folgt zusammen:

1. Vorsitzender Thomas Schall

2. Vorsitzende Cornelia Schomburg

3. Vorsitzende Carmen Quent

Geschäftsführerin Silke Eccarius

Schatzmeisterin Christina Wenzel

Protokollführerin Karin Richardt

Sportwartin Sylvia Rosenau

 

Kassenprüfer: Beate Bartaune, Chantal Etienne, Monika Hild, Michael Tlusteck

Wir danken der Wahlkommission für ihre gewissenhafte Arbeit, die Wahlkommission bildeten Anita Gebhardt, Susanne Möller; Monika Nowak und Renate Stolz.

 

 

Thomas Schall

1. Vorsitzender TSG Ruhla e.V.

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Kinder- und Jugendbereich wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.

(13.03.2020)

Liebe Sportfreundinnen, liebe Sportfreunde,

 

auf Grund der Empfehlungen des Bundesgesundheitsministeriums und der Sportverbände trifft der Vorstand der TSG Ruhla e.V. zum Schutz unserer Sportlerinnen und Sportler vor einer Infektion mit dem Coronavirus folgende Entscheidungen:

 

1. Der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Kinder- und Jugendbereich wird mit sofortiger Wirkung eingestellt.

 

2. Es wird dringend empfohlen auch den Trainings- und Wettkampfbetrieb im Erwachsenenbereich einzustellen. Hier möchten wir jedoch den Übungsleitern die Entscheidung überlassen, ob noch Übungsstunden angeboten werden.  Sportler/innen, die Erkältungssymptome zeigen, haben dem Sportbetrieb unbedingt fernzubleiben!

 

3. Die für den 20.03.2020 geplante Jahreshauptversammlung der TSG Ruhla e.V. wird für diesen Termin abgesagt. Über die weitere Verfahrensweise wird nach rechtlicher Prüfung informiert. 

 

Über die Dauer dieser Maßnahmen kann momentan noch keine Aussage getroffen werden.

 

Wir hoffen auf euer Verständnis und wünschen euch, dass ihr gesund bleibt!

 

TSG Ruhla e.V.

Der Vorstand

 

6. Punktspielrunde Abt. Schach

(24.02.2020)

TSG Ruhla / Schachabteilung

Erneuter Sieg und noch mehr Luft zum Tabellenende

 

In der sechsten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West bezwang die TSG Ruhla am Karnevalssonntag an den heimischen Brettern im „Romance“ zu Wutha-Farnroda Aufsteiger SC Nordhausen mit 5:3 und verschaffte sich mit diesem zweiten Doppelpunkt in Folge noch mehr Luft  zum Tabellenende. Die Bergstädter trennen mit jetzt 6:6 Matchpunkten fünf Zähler von den beiden Abstiegsplätzen. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn in den noch ausstehenden drei Punktspielrunden der Klassenerhalt nicht gelingen würde.

Trotz des eindeutigen Ergebnisses war das Match knüppelhart umkämpft. Die Ruhlaer trafen dabei auf den leidenschaftlichen Widerstand und die vorbildliche Kampfmoral der akut abstiegsbedrohten Nordthüringer. Erst nach mehr als fünf Stunden, mit den beiden zäh errungenen halben Zählern von Uwe Kirsch und Klaus Fink, stand der Sieg fest.

Zunächst kam Roland Kabisch auf recht kuriose Weise zum vollen Punkt: In klar überlegener Stellung für den Seebacher spazierte sein Gegner vor die Tür und telefonierte verbotenerweise mit dem Handy, was nicht unbemerkt blieb. Daher wurde die Partie wegen groben Verstoßes gegen die Turnierordnung sofort von den beiden Mannschaftsleitern Klaus Fink (Ruhla) und Torsten Schrader (Nordhausen), die nicht mit sich diskutieren ließen, mit Sieg für Kabisch abgebrochen. Danach gewannen auch Uwe Thrän, Volker Brückmann und Ewald Voß jeweils in souveräner Manier; allerdings brauchten sie ziemlich lange, um ihre Kontrahenten niederzuringen. Andererseits stehen zwei Niederlagen zu Buche: Wilhelm von Otte und Matthias Hagen überzogen jeweils ihre Stellungen und mussten daraufhin die Handtücher werfen, sodass es beim Stand von 4:2 für die Bergstädter auch über die fünfte Wettkampfstunde hinaus spannend blieb.

Indes steht in der nächsten Runde eine ganz schwere Aufgabe an: Am 15. März müssen die Erbstromtaler zum noch ungeschlagenen Tabellenführer und Aufstiegsaspiranten Nummer eins SG Barchfeld/Breitungen reisen. Voraussichtlich kann die TSG-Erste an jenem Sonntag nicht in voller Stammbesetzung spielen. Was insofern ungünstig ist, da zeitgleich auch die TSG-Zweite, nach längerer Punktspielpause, mal wieder antreten muss; und zwar in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd zu Hause gegen die SG Barchfeld/Breitungen III.

K. Fink

Foto zur Meldung: 6. Punktspielrunde Abt. Schach
Foto: 6. Punktspielrunde Abt. Schach

Internes Schachnachwuchsturnier

(03.02.2020)

Internes Nachwuchs- Schnellschachturnier der TSG Ruhla

 

Am 01.02. 2020 fand das 1. Interne Nachwuchs- Schnellschachturnier der TSG Ruhla statt. Fünf Kinder kämpften dabei engagiert und mit viel Freude um Pokal und Medaillen. Für das leibliche Wohl war Dank Fam. Schmidt auch gesorgt, was sollte da noch schiefgehen? In den vier Runden bahnte sich zwar so manche Überraschung an, am Ende behielten dann doch die Kinder mit den meisten Erfahrungen die Oberhand. Was den alten Spruch: "Übung macht den Meister“ wieder einmal mehr bestätigt!

In Runde drei kam es dann zu den entscheidenden Paarungen, sowohl um Platz 1als auch um Platz 5. Fynn Peter konnte sich gegen Lenny Gersdorf durchsetzen und Fabian Schmidt gewann gegen Arian Zimmermann. So belegte Fynn mit 3,5/4 Punkten den ersten Platz, gefolgt von Lenny mit 3/4 Punkten. Elisa Eberhardt belegte mit 2,5/4 Punkten Platz drei.

 Turnierleiter H.- J. Möller und Schiedsrichter M. Hagen hatten leichtes agieren. Den Kindern hat das Turnier sehr viel Freude bereitet, so dass beschlossen wurde, im nächsten Jahr das Turnier zu wiederholen. Vielleicht kann es ja sogar als offenes Nachwuchsturnier etabliert werden?

Und wie gesagt: "Übung macht den Meister“- wir sind auf der Suche nach weiteren Kindern, die Interesse am „königlichen Spiel“ haben. Sowohl Anfänger als auch geübte Spieler sind uns willkommen!

Kontakt: mattina1919@t-online.de oder Tel.: 036929/ 86804 Hr. Hagen

Foto zur Meldung: Internes Schachnachwuchsturnier
Foto: Internes Schachnachwuchsturnier

Schachbezirksmeisterschaft Nachwuchs

(21.01.2020)

Ruhlaer Schachnachwuchs erfolgreich

Bei den diesjährigen Bezirksmeisterschaften vom 17.01.- 19.01. waren die Ruhlaer Denksportler mit vier Kindern vertreten. In der Altersklasse U10 spielte das Nachwuchstalent Fabian Schmidt seine erste Meisterschaft und wurde auf Anhieb Vizebezirksmeister.
In der U12 waren drei Ruhlaer angetreten. Elisa Eberhardt konnte ihren Titel aus dem Vorjahr verteidigen und wurde Siegerin bei den Mädchen. Bei den Jungen führte Fynn Peter nach dem zweiten Spieltag ungeschlagen die Tabelle an, musste leider dann am Sonntag noch zwei Niederlagen hinnehmen, so dass es am Ende nur zu Rang drei reichte. Besonders bitter dabei war, dass er in beiden Partien schon klar auf Gewinn stand. Lenny Gersdorf war der jüngste Spieler bei der U12 und schlug sich sehr achtbar; er erreichte Platz fünf. Lenny wird sich im März beim Talentesichtungsturnier einen Platz für die Landesmeisterschaft erkämpfen; die anderen haben sich mit ihren Platzierungen bereits qualifiziert.

Foto zur Meldung: Schachbezirksmeisterschaft Nachwuchs
Foto: Fabian Schmidt, Fynn Peter, Elisa Eberhardt ( vl.)

5. Punktspielrunde Landesklasse West

(13.01.2020)

Endlich wieder Sieg und etwas Luft zum Tabellenende

 

In der fünften Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West bezwang die TSG Ruhla am zweiten Januar-Sonntag Aufsteiger VfB Vacha auswärts mit 5:3 und verschaffte sich damit etwas Luft zum Tabellenende. Mit nunmehr 4:6 Matchpunkten stehen die Bergstädter vorerst auf Tabellenplatz sechs.

Das Duell zweier bisheriger „Kellerkinder“ in der Vachaer Gaststätte „Kellerhaus“ war hart und leidenschaftlich umkämpft, zumal die Ruhlaer mit Volker Brückmann und Ewald Voss, die aus privaten Gründen nicht zur Verfügung standen, zwei Stammspieler zu ersetzen hatten. Nach gut zweieinhalb Stunden führte die TSG klar mit 3,5:0,5, nachdem sich Klaus Fink recht schnell von Frank Kaden remis getrennt hatte und Matthias Hagen gegen Waldemar Schwiderski, Roland Kabisch gegen Ralf Schubert und Ersatzmann Hans Möller gegen Hans-Jürgen Bock jeweils nach eigenen starken Angriffsleistungen sowie Fehlern ihrer Gegner souverän gewonnen hatten. Danach jedoch holten die Rhönstädter etwas auf: Uwe Kirsch einigte sich an Brett eins zunächst in minimal vorteilhafter Stellung auf Remis mit Christian Tuhacek, ehe nach etwa vier Stunden Wilhelm von Otte, der seine anfangs gute Position gegen Thomas Meyer überzog und dabei die Qualität einbüßte, an Brett zwei unterlag. Doch beim Stand von 4:2 für Ruhla setzte Uwe Thrän gegen Frank Jörges seine mittels starker strategischer Leistung erreichte klar gewonnene Stellung in einen vollen Punkt um, womit der Matchsieg fest stand. Da war zum Schluss, nach etwa fünf Stunden, die unglückliche Niederlage des 79-jährigen Ersatzmannes Bernd Büchel, der gegen Kevin-Volker Korn eine nervenaufreibende Zeitnotsituation überstehen musste, nicht mehr von Bedeutung.

Junge TSG- Denksportler erfolgreich

(15.10.2019)

Junge TSG- Denksportler erfolgreich

 

Am 28.09.2019 fand in Steinbach- Hallenberg der 4. Hallenburg- Cup im Schnellschach für Nachwuchsspieler statt.

Der TSG- Nachwuchs nahm zum zweiten Mal an diesem tollen Turnier teil und konnte erneut überzeugen. Drei der vier Teilnehmer wurden mit Pokalen geehrt.

In der U8m kam Fabian Schmidt, der erst kurze Zeit Schach spielt, mit vier Punkten aus sieben Partien auf den zweiten Platz, ebenso wie Lenny Gersdorf in der U 10m mit 5,5 Punkten aus 7 Partien.

In der U12w konnte Elisa Eberhardt ihren dritten Platz aus dem Vorjahr verteidigen, während Fynn Peter mit 3 Punkten aus sieben Partien den 6. Platz im stark besetzten Feld der U12m belegte.

All diese Ergebnisse stimmen optimistisch, wollen doch die Sportfreunde der TSG Ruhla dieses Jahr nach langer Abstinenz wieder eine Nachwuchsmannschaft in der Jugendbezirksliga starten lassen.

 

Foto zur Meldung: Junge TSG- Denksportler erfolgreich
Foto: Foto vlnr: Elisa Eberhardt, Fynn Peter, Lenny Gersdorf, Fabian Schmidt

Erster Saisonsieg für die Erste, Zweite beim Kreisligaauftakt ebenfalls erfolgreich

(15.10.2019)

Erster Saisonsieg für die Erste, Zweite beim Kreisligaauftakt ebenfalls erfolgreich

 

Die Schachspieler der TSG Ruhla haben einen sehr erfolgreichen Punktspielsonntag hinter sich: Das Landesklassen-Team bezwang in der zweiten Runde den Thüringenliga-Absteiger SC 1998 Gotha in einem hart umkämpften Match denkbar knapp, aber verdient mit 4,5:3,5. Und die TSG-Zweite startete mit einem ungefährdeten 3:1 beim ESV Meiningen II in die Punktspielsaison in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd.

Für die Erste, die in der Gaststätte „Romance“ in Farnroda in voller Stammbesetzung antrat, holten Uwe Kirsch, Volker Brückmann und Ewald Voß volle Punkte; Wilhelm von Otte, Klaus Fink und Roland Kabisch trennten sich remis. Leidtragende des Tages waren Matthias Hagen und Uwe Thrän, die gegen jeweils sehr starke Gegner die Waffen streckten. Am Ende zählte jedoch die starke kämpferische und spielerische Leistung der Mannschaft insgesamt. Wobei Uwe Kirsch davon profitieren konnte, dass sich sein Widerpart in komplizierter, zweischneidiger Stellung hoffnungslos vergaloppierte, während Volker Brückmann einen groben Schnitzer seines Kontrahenten gnadenlos bestrafte. Und beim Stand von 3,5:3,5 zeigte Ewald Voß an Brett sechs beispielhaft, fast lehrbuchmäßig, wie in einem spannenden Endspiel „Läuferpaar gegen Springerpaar“ bei gleicher Anzahl Bauern, das auf den ersten Blick kaum Vorteil für den Läuferpaar-Besitzer bietet, gewonnen werden kann. In der dritten Runde am 10. November müssen die Bergstädter zum – zumindest auf dem Papier – sehr stark besetzten Staffel-Mitfavoriten SV Empor Erfurt II reisen.

Für das aus Mangel an verfügbaren Spielern nur zu dritt in Meiningen angetretene TSG-Kreisligateam gewannen Hartwig Schönwetter und Hans Möller, während sich Peter Lukacs über einen kampflosen Punkt freute, da sein Gegner dem Brett fern blieb. Und ein Punkt ging kampflos verloren.

Ergebnisse unter der Rubrik "Ergebnislisten"

Saisonabschluss Runde 9 Schach

(09.05.2019)

TSG Ruhla / Schachabteilung

Knapper Sieg zu Saison-Ultimo, auch Zweite gewann

 

In der neunten und letzten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West siegte die TSG Ruhla gegen Schlusslicht und Absteiger ESV Lok Meiningen denkbar knapp mit 4,5:3,5. Mit 11:7 Matchpunkten und 36,5 Brettpunkten belegen die Bergstädter damit den guten fünften Platz in der Abschlusstabelle; der Klassenerhalt galt schon zwei Runden vor Schluss als sicher. Neben den Meiningern zweiter Absteiger in die Bezirksliga Süd ist der SV Wartburgstadt Eisenach, der auch in seinem letzten Punktspiel bei der SG Barchfeld/Breitungen mit 1:7 arg unter die Räder kam.

Aufstiegsberechtigt in die Thüringenliga ist der SV Randspringer Bad Salzungen, der am Ende mit 14:4 Matchpunkten den Staffelsieg vor dem SV Ammern und dem SC Rochade Leinefelde (je 13:5) sicher stellte. Mit der TSG Ruhla punktgleicher Vierter ist die SG Barchfeld/Breitungen. Unklar ist indes jedoch noch, ob die Salzunger überhaupt aufsteigen oder weiter in der Landesklasse verbleiben wollen. Wenn Letzteres zuträfe, wäre eventuell zu prüfen, ob der SV Ammern als Zweitplatzierter aufstiegsberechtigt wäre. Vorausgesetzt, dies wäre regelkonform mit der Turnierordnung des Thüringer Schachbundes (ThSB).

Für die TSG-Erste im Abschlussduell gegen die Meininger freute sich zunächst Matthias Hagen über einen kampflosen Punkt, da sein Gegner nicht zur Partie erschien. Die übrigen Bretter waren hart umkämpft und erst nach gut viereinhalb Stunden war das Match beendet. Da mit Ewald Voß und Roland Kabisch zwei Stammspieler fehlten, sprangen dafür Peter Lukacs und Bernd Büchel als Ersatzmänner ein. Büchel löste seine Aufgabe mit einem sicheren Remis, während Lukacs heuer kein glückliches Händchen hatte und unterlag. Zuvor hatte bereits Wilhelm von Otte in einer wahren „Hasard-Partie“ seinen Gegner fintenreich überrumpelt, während Uwe Kirsch, Uwe Thrän, Klaus Fink und Volker Brückmann allesamt unentschieden erreichten.

Indes sorgte auch die TSG-Zweite als Kreisligist in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd für einen „sonnigen“ Abschluss: Sie gewann im Lokalderby gegen den SV Wartburgstadt II mit 3:1. Hartwig Schönwetter gegen Claus Winkelmann sowie Steve Reinhardt gegen Steffen Leithoff spielten remis, während Tom Gensel und Mario Kern gegen die beiden kleinen SVW-Nachwuchsspielerinnen Anna Reese und Alexandra Sosnina gewannen. Damit ist die TSG-Zweite bestes Kreisliga-Team in der gemeinsamen Bezirksklasse/Kreisliga Süd. Ob für die kommende Punktspielsaison die Mannschaft auf sechs Spieler und damit auf Bezirksklasse-Status aufgestockt wird, darüber muss die Schachabteilung binnen der nächsten Wochen noch entscheiden.

Nun ist erst mal „Sommerpause“ für alle Thüringer Schachligen und -klassen. Die Saison 2019/2020 startet mit dem Punktspielauftakt am 15. September, die weiteren Punktspieltermine sind: 6.10., 10.11., 1.12.19, 12.1.20, 23.2., 15.3., 26.4. und 17.5.20. Meldetermin für alle Mannschaften ist der 25.08.2019.

Foto zur Meldung: Saisonabschluss Runde 9 Schach
Foto: Saisonabschluss Runde 9 Schach

8. Runde Landesklasse West Schach

(08.04.2019)

TSG Ruhla / Schachabteilung

Knappe Niederlage in Schmalkalden

 

In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West unterlag die TSG Ruhla beim SV Schmalkalden denkbar knapp mit 3,5:4,5, rutschte mit nunmehr 9:7 Punkten vorerst auf Tabellenplatz sechs ab. Der Klassenerhalt ist jedoch sicher, denn am Tabellenende verloren Schlusslicht Lok Meiningen (2:14 Punkte) und der Vorletzte SV Wartburgstadt Eisenach (3:13 Punkte) ebenfalls, wobei die Eisenacher beim SV Ammern ein fürchterliches 0,5:7,5-Debakel erlitten. Dagegen verschaffte sich der SV Schmalkalden als Tabellenachter mit jetzt 7:9 Punkten gehörig Luft zu den Abstiegsplätzen.

Den Bergstädtern fehlte heuer die Portion Geschick, denn nach den schnellen Remispartien von Klaus Fink gegen Christian Burkhardt, Wilhelm von Otte gegen Thomas Lesser, Uwe Kirsch gegen Lutz Klingler und Roland Kabisch gegen Volkmar Krannich in jeweils ausgeglichenen Positionen war der Matchausgang noch völlig offen und es sah zunächst verheißungsvoll für die Erbstromtaler aus. Nach gut zwei Stunden trennte sich auch Ewald Voß von Detlef Röder in ausgeglichener Stellung remis. Die übrigen drei Duelle waren danach hart umkämpft, wobei Matthias Hagen, der gegen Uwe Menz zeitweise Gewinnchancen hatte, aber diese nach einer Ungenauigkeit im Turmendspiel nicht nutzen konnte, ebenfalls unentschieden erreichte. So mussten die verbliebenen zwei Partien herhalten, eventuell eine Punkteteilung perfekt zu machen. Was aber nicht gelang, denn Uwe Thrän unterlief gegen Alexander Bamberg im Schwerfiguren-Endspiel ein grober Fehler, wonach er aufgeben musste. Schier „bis zur Vergasung“ kämpfte zum Schluss Volker Brückmann gegen Matthias Himmel, doch kam auch er trotz vorbildlicher Kampfmoral nicht mehr über ein Remis hinaus, wonach die knappe Niederlage besiegelt war.

Die TSG Ruhla II war am Sonntag in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd spielfrei und hat ebenso wie die Erste am 5. Mai die letzte Punktspielrunde der Saison 2018/2019 zu absolvieren. Beide Mannschaften spielen an den heimischen Brettern: Die Erste gegen Lok Meiningen, die Zweite im Derby gegen den SV Wartburgstadt Eisenach II.

7. Punktspielrunde

(20.03.2019)

TSG Ruhla / Schachabteilung

Gegen Randspringer im Kreisderby ein gutes 4:4

 

In der siebenten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West erreichte die TSG Ruhla an den heimischen Brettern gegen den bisherigen Tabellenführer SV Randspringer Bad Salzungen ein gutes 4:4-Unentschieden. Auch die TSG-Zweite schaffte in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd bei der SG Barchfeld/Breitungen III eine Punkteteilung.

Da die Gäste aus der Kreis- und Kurstadt mit nur sieben Spielern anreisten, Randspringer konnte seine beiden wichtigen Stammspieler Tilo Schulz und Bernd Feldmann nicht komplett ersetzen, freute sich zunächst Peter Lukacs über einen kampflosen Punkt, womit die TSG zu Beginn 1:0 führte. Danach gelang jedoch kein weiterer Sieg mehr, zumal auch die Ruhlaer am Sonntag auf ihren besten Mann Uwe Kirsch verzichten mussten. Also rutschten alle nachfolgenden Bretter auf. Klaus Fink trennte sich dann von Uwe Essegern remis, ohne dabei etwas anbrennen zu lassen; mit dem gleichen Ergebnis endeten auch die Partien Wilhelm von Otte gegen Kurt Essegern, Uwe Thrän gegen den Ex-TSG-Spieler Holger Hübschmann, Ewald Voß gegen Michael Mäurer, Matthias Hagen gegen Hannes Roehl und Roland Kabisch gegen Frank Wirsing. Einziger Leidtragender des Tages war Volker Brückmann, der gegen Ralf Roth einem durchschlagenden Mattangriff nichts entgegen setzen konnte und nach 39 Zügen die Segel streichen musste. Somit rettete der bisherige Spitzenreiter (jetzt 10:4 Matchpunkte) gegen die Bergstädter wenigstens noch einen Punkt, rutschte aber hinter Rochade Leinefelde (11:3 Punkte) vorerst auf Platz zwei ab. Die Erbstromtaler (jetzt mit 9:5 Punkte auf Platz vier) rutschten zwar auch einen Platz ab, doch ist mit diesem wichtigen Matchpunkt schon mal der Klassenerhalt zwei Runden vor Ultimo vorzeitig geschafft.

Nicht mehr absteigen kann auch die TSG-Zweite. Das Kreisliga-Viererteam steht mit nun 3:5 Punkten auf Tabellenplatz vier der gemeinsamen Bezirksklasse/Kreisliga Süd. Hans Möller glänzte erneut mit einem vollen Punkt, während sich Steve Reinhardt und Tom Gensel unentschieden trennten.

K. Fink

Foto zur Meldung: 7. Punktspielrunde
Foto: Wilhelm von Otte beim 4:4 gegen Dr. Kurt Essegern von SV Randspringer Bad Salzungen

6. Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West

(26.02.2019)

TSG Ruhla / Schachabteilung

Klarer Sieg im Eichsfeld

 

In der sechsten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West landete die TSG Ruhla beim Aufsteiger und bisherigen Tabellenzweiten SK Dingelstädt 1921 einen klaren 5,5:2,5-Sieg. Damit rückten die Bergstädter mit nun 8:4 Matchpunkten und 24,5 Brettpunkten auf Platz drei in der Tabelle vor, während die Dingelstädter auf Platz sechs zurückfielen.

Zunächst sah es gegen die zähen Widerstand leistenden Eichsfelder nach einem eher knappen Ergebnis aus. Nach 20 Zügen trennte sich Mannschaftsleiter Klaus Fink in ausgeglichener Stellung remis, kurz darauf rauchte auch Volker Brückmann die Friedenspfeife. Uwe Kirsch und Uwe Thrän setzten an den Brettern eins und drei ihren mit den weißen Steinen heraus gespielten Vorteil um und brachten die TSG mit 3:1 in Führung. Dann unterlag jedoch Wilhelm von Otte, nachdem er sich in schwieriger Position verzettelt und zwei Bauern verloren hatte, sodass die Gastgeber auf 2:3 herankamen. Die übrigen drei Partien waren zum Schluss äußerst hart umkämpft. Matthias Hagen gewann nach zähem Ringen einen Bauern und nutzte danach einige schwächere Züge seines Kontrahenten zum Sieg und zur 4:2-Führung, ehe auch Ewald Voß mit einem weiteren vollen Punkt den Matchsieg klar machte. Etwas Glück in der komplizierten Mittelspielphase hatte Roland Kabisch, der zunächst einen Bauern eroberte, doch nach einem groben Fehler in einen Mattangriff geriet. Jedoch fand auch sein Widerpart nicht die besten Züge, um das Duell für sich zu entscheiden, sodass in einem Zeitnotduell ein Endspiel mit König, Dame, Läufer und zwei Bauern auf Kabischs „Habenseite“ gegen König, Turmpaar und drei Bauern entstand. Hier hätte der Seebacher durchaus noch Siegmöglichkeiten gehabt, doch fand er nicht die optimalen Züge, sodass diese Partie nach fast fünf Stunden unentschieden endete.

K. Fink

Schachbezirksmeisterschaft Nachwuchs

(15.01.2019)

Schachnachwuchs mit sehr guten Ergebnissen bei der Bezirksmeisterschaft

Die diesjährige Schachnachwuchs- BEM fand vom 11.- 13.01. 2019 in Tambach- Dietharz statt.
Erstmals seit vielen Jahren war auch die TSG Ruhla wieder mit dabei. Die drei Ruhlaer Teilnehmer/ innen schlugen sich dabei sehr gut. Elisa Eberhardt wurde in der U 12 w Bezirksmeisterin. Lenny Gersdorf belegte bei der U 10 m den 3. Platz, während Fynn Peter bei der U 12 m nur durch die schlechtere Feinwertung den 4. Platz belegte. Die beiden Erstgenannten qualifizierten sich direkt für die Landesmeisterschaft im April, während Fynn sich einen Startplatz im Talentesichtungsturnier sichern muss.

Matthias Hagen, C- Trainer TSG Ruhla

Foto zur Meldung: Schachbezirksmeisterschaft Nachwuchs
Foto: Schachbezirksmeisterschaft Nachwuchs

Erste gewinnt 5:3, Zweite erreicht Unentschieden

(25.11.2018)

Erste gewinnt 5:3, Zweite erreicht Unentschieden

 

In der dritten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West landete die TSG Ruhla nach den beiden 4:4-Unentschieden in den ersten beiden Runden ihren ersten Saisonsieg. Der bisherige Spitzenreiter SV Empor Erfurt II wurde an den heimischen Brettern in der Gaststätte Krug mit einem hart erkämpften 5:3 bezwungen und damit vorerst vom Thron gestoßen, während die Ruhlaer mit nunmehr 4:2 Matchpunkten und 13 Brettpunkten auf Tabellenplatz vier vorrückten. Indes erreichte die TSG-Zweite in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd ein achtbares 2:2 beim SV Schmalkalden II.

Maßgeblich am Doppelpunkt beteiligt war Mannschaftsleiter Klaus Fink mit einem souveränen Weiß-Sieg an Brett vier nach gut drei Stunden und 31 Zügen, womit er die Bergstädter mit 2,5:1,5 in Front brachte, nachdem bereits Uwe Kirsch an Brett eins, Uwe Thrän an Brett drei und Roland Kabisch an Brett acht sicher remis erreicht hatten. Danach sah es lange „durchwachsen“ und zeitweise sogar kritisch für die Ruhlaer aus. Doch Ewald Voß und Volker Brückmann bewältigten ihre schwierigen Situationen inklusive der Gefahr, das Zeitlimit zu überschreiten, mit Bravour und fuhren ebenfalls jeweils einen halben Zähler ein. Nun hing alles an Matthias Hagen und Wilhelm von Otte. Deren Gegner kämpften verbissen darum, dass Empor II am Totensonntag nicht die erste Saison-Klatsche verabreicht bekam. Hagen hatte ein Läuferendspiel mit einem Bauern weniger auf dem Brett, doch nachdem sein Kontrahent mehrmals ein Remisangebot abgelehnt, aber nicht immer die besten Züge gefunden hatte, gelang auch ihm nach über 70 Zügen und gut fünf Stunden das Remis, sodass es vor Beendigung der letzten Partie 4:3 für die TSG stand und somit bereits ein Matchpunkt gesichert war. Bei von Otte war die Stellung mit ungleich verteiltem Material zeitweise so kritisch, dass kaum noch jemand einen Pfifferling auf seine Partie gesetzt hätte. Doch das Schachbrett ist eckig und von Otte ist ein vorbildlicher, erfahrener und gewiefter Kämpfer, der sich auch mit dem letzten Strohhalm noch aus dem Sumpf retten kann! Und sein siegessicherer Widerpart streute zum Entsetzen seiner Teamkameraden zudem einige so schrecklich schwache Züge ein, dass der Ruhlaer ihn am Ende mit einer Freibauernlawine förmlich überrollte – wer hätte das noch 15 Züge früher gedacht! Nach fünfeinhalb Stunden voller Dramatik gewann Wilhelm von Otte dank seiner starken kämpferischen Leistung, wobei er auch von den Fehlern seines Kontrahenten profitierte.

Die TSG-Reserve trat indes nur mit drei Spielern beim SV Schmalkalden II an, sodass gleich zu Beginn ein Punkt kampflos wegging. Doch hielten Peter Lukacs und Steve Reinhardt jeweils remis, während Tom Gensel nach starker Partie sogar gewann.

Text/Foto: K. Fink

 

Foto: Hagen-Bergmann1.jpg

Matthias Hagen (links), hier noch in der Eröffnungsphase, hielt seine Partie gegen Harald Bergmann clever remis und trug damit zum 5:3-Sieg der TSG Ruhla bei.

 

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Foto: Erste gewinnt 5:3, Zweite erreicht Unentschieden

Erste erneut 4:4, Zweite verlor knapp

(08.11.2018)

Erste erneut 4:4, Zweite verlor knapp

 

 

In der zweiten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West erreichte die TSG Ruhla erneut ein starkes 4:4 – diesmal beim Staffel-Mitfavoriten SC Rochade Leinefelde.

Den Grundstein für den Erfolg legte Wilhelm von Otte mit seinem Schwarz-Sieg gegen Leinefeldes besten Mann Andreas Kuntze, dem in komplizierter, zweischneidiger Position ein entscheidender Fehler unterlief. Und es war beim Stand von 3,5:2,5 für die Bergstädter sogar noch mehr drin, nachdem Uwe Kirsch, Uwe Thrän, Matthias Hagen, Roland Kabisch und Klaus Fink sich jeweils sicher remis getrennt hatten. In den verbliebenen beiden Partien hatten es Volker Brückmann und Ewald Voß in der Hand, mit jeweils einem halben Zähler den Matchsieg klar zu machen. Doch grübelte Voß in leicht vorteilhafter, aber nicht ganz einfacher Stellung zu lange, sodass für ihn unerwartet plötzlich das Blättchen der Schachuhr nach Ablauf der regulären zwei Stunden Zeitlimit für 40 Züge herunterfiel – und das bereits im 34. Zug! Was Partieverlust wegen Zeitüberschreitung und damit den Ausgleich für die Eichsfelder bedeutete. Doch Brückmann gelang es, in kritischer Stellung mit weniger Material, aber aktiver Dame und aktivem Springer ganz clever ein Dauerschach herauszuholen, womit die Punkteteilung besiegelt war. Nach dem Match zeigten sich die beiden Mannschaftsleiter Alfred Kachel (Leinefelde) und Klaus Fink (Ruhla) mit dem Ergebnis zufrieden; allein Ewald Voß („Ich hab's leider verpennt...“) haderte mit seiner unnötigen Niederlage.

Ihre erste Saisonniederlage kassierte dagegen die TSG-Zweite in der Bezirksklasse/Kreisliga Süd: Gegen den ESV Meiningen II unterlag die Landesklassen-Reserve knapp mit 1;5:2,5. Dabei reichten die drei halben Zähler von Hartwig Schönwetter, Peter Lukacs und Hans Möller nicht für einen Punktgewinn, da die vierte Partie verloren ging.

Text/Foto: K. Fink

Foto zur Meldung: Erste erneut 4:4, Zweite verlor knapp
Foto: Volker Brückmann, hier im Bild noch in der Eröffnungsphase, rettete in Leinefelde mit einem Remis das 4:4 für die TSG Ruhla.

Saisonabschluss Abt. Schach

(22.05.2018)

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Foto: Saisonabschluss Abt. Schach