8. Punktspielrunde Abt. Schach
TSG Ruhla – Abteilung Schach
Landesklasse West: 4:4 gegen SC 1951 Nordhausen
Bezirksliga Süd: Knapp 2,5:3,5 beim TSV Benshausen II verloren
In der achten und vorletzten Punktspielrunde der Schach-Landesklasse West erreichte die TSG-Erste an den heimischen Brettern in der Sporthalle Ruhla ein 4:4-Unentschieden. Mit nunmehr 3:13 Matchpunkten rangiert man weiter am Tabellenende, jetzt immerhin punktgleich mit dem SV Empor Erfurt II, doch mit deutlich weniger Brettpunkten.
Das „Kellerduell“ gegen die bisher ebenfalls abstiegsgefährdeten Nordhäuser (jetzt 5:11 Punkte) war hart umkämpft; die Kontrahenten schenkten sich nichts. Drei stark heraus gespielten Siegen von Matthias Hagen, Hans Möller und Ewald Voß standen drei Niederlagen von Uwe Thrän, Klaus Fink und Roland Kabisch gegenüber; Uwe Kirsch und (nach zähem Kampf) Volker Brückmann trennten sich jeweils remis. In der Schlussrunde am 26. April treffen die Bergstädter in der Landeshauptstadt auf den SV Empor Erfurt II. Zu erwarten ist dann ein „Keller-Knaller“, der jedoch beiden Mannschaften nicht mehr zum Klassenerhalt reichen werde, mutmaßt Mannschaftsleiter Fink. Aber man will wenigstens die verkorkste Saison 2025/26 mit vorbildlichem Kampfgeist und erhobenem Haupt zu Ende bringen, bevor es gilt, sich für die Saison 2026/27 in der Bezirksliga mit frischen Kräften zu rüsten.
Unklar ist allerdings noch, wie viele „Schach-Achter“ aus der Landesklasse West absteigen müssen. Dies entscheidet sich nach der letzten Runde. Tabellenführer SC Suhl (15:1 Punkte) ist auf guten Weg, den Wiederaufstieg in die Thüringenliga umzusetzen. In der Wartburgregion ist inzwischen der SV Wartburgstadt Eisenach in der Stammbesetzung Viatcheslav Minor, Olexandr Mutka, Michael Neef, Hannes Pinnau, Arthur Lotz, Sebastian Arnold, Markus Graupner und Hans-Georg Leithoff die Nummer eins. Die Eisenacher stehen nach dem jüngsten 5:3-Sieg gegen den SV Empor Erfurt II vor der Schlussrunde hinter dem Erfurter SK III (13:3) mit 12:4 Matchpunkten auf Tabellenplatz drei.
In der Bezirksklasse Süd holten die Familie Salzer mit Daniel (Sieg) und dessen Söhnen Lars und Henrik (jeweils remis) sowie Philipp Behlert (remis) in Benshausen die Punkte für die Ruhlaer. Chris Körner und Fynn Peter verloren gegen starke Kontrahenten, sammelten jedoch weitere wichtige Spielerfahrung. In der letzten Runde am 26. April trifft die TSG-Zweite zu Hause auf den Staffel-Mitfavoriten SV Schmalkalden 04. Der Abstieg in die Bezirksklasse ist mit 0:16 Punkten bereits so gut wie besiegelt, bedeutet aber ebenso wie für die Erste keinen „Weltuntergang“, sondern einen Neuanfang. „Wir kommen wieder!“, so der allgemeine Tenor der Ruhlaer Denksportler.
K.Fink








