Wanderfahrt in den Harz
Vom 22. - 25. September 2026 begab sich eine kleine Gruppe der TSG Ruhla e.V., Abteilung Wandern und Bergsteigen, in Richtung Nordharz. Es sollten mal wieder einige Aktivitäten durchgeführt werden, um zu wandern und schöne Gegenden kennenzulernen.
Wir trafen uns an der Rappbodetalsperre. Einige Mutige bezwangen die lange Hängebrücke über die Talsperre. Wir sehen noch Mutigeren dabei zu, wie sie sich an der Zipline in die Tiefe stützten.
Im "Schäferhof", ein Dreiseitenhof im südlichen von Halberstadt gelegenen Örtchen Langenstein, hatten wir ein gemütliches Quartier mit guter Verpflegung gefunden. Nach der Ankunft und einer kleinen Erfrischung erkundeten wir den Ort und besichtigten die Höhlenwohnungen. Es beeindruckte uns, in welch primitven Unterkünften lange Zeit Menschen wohnten. Erst 1910 zog der letzte Bewohner aus. Ein Verein pflegt diese historische Stätte.
Am Mittwoch betätigten wir uns sportlich bei einer Wanderung zum "Gläsernem Mönch". Dieser Felsen wollte mit vielen Stufen erklommen werden. Venentraining war angesagt. Von dort oben hatten wir wunderbare Fernsicht. Auch der Brocken war gut zu sehen.
Mit den Autos ging es dann Richtung Halberstadt. Im Süden der Stadt befindet sich der Landschaftspark Spiegelberge. Dies ist ein historischer Park mit großen Wiesenflächen, Wald und verschiedenen Gebäude wie Jagtschloss, Mausoleum, Bismarckturm, Obeslist und vielem anderen, was man zu Fuzß erreichen kann.
Halberstadt war das nächste Ziel. Größter Anziehungspunkt ist der imposante Dom, der vom 13. bis 15. Jh. erbaut wurde. Der Domschatz präsentiert die bedeutendsten Kirchenschätze der Welt. Gegenstände von unschätzbaren Wert und aus alter Zeit sind hier aufbewahrt.
Nach diesen vielen Eindrücken verlangte es uns nach einer Kaffee- und Eispause.
Der nächste Tag führte uns in die Nähe von Blankenburg zur Burg Regenstein und ihrem großen Gelände. Diese mittelalterliche Festungsanlage, in der auch einst die Räume in den Sandstein gearbeitet wurden und in denen man schön herumklettern kann, lässt auch heute noch ahnen, wie trutzig und wehrhaft diese Burg gewesen sein muss.
Am Nachmitag durchwanderten wir noch ein Stück des Gebietes der Klusberge. Auch hier tauchten immer wieder unvermittelt große Felsformationen aus dem Wald auf, die mit entsprechenden Namen tituliert sind.
Der Freitag blieb für die Heimfahrt.
Es waren sehr schöne gemeinsame Tage in fröhlicher Runde bei herrlichem Wetter, die uns noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Text/Fote: TSG Ruhla e.V., Abt. Wandern und Bergsteigen








